Das Herzstück


Meine Pferde sind meine lebendige Visitenkarte. Sie repräsentieren meine Pferdeausbildung im Detail, zeigen beispielhaft die Trainingsinhalte, die Sie bei mir erlernen können und sorgen für Spaß bei Kursen und Lehreinheiten. Deshalb sind sie das Herzstück meiner Arbeit, auf das ich ganz besonders viel Wert lege. Alle haben einzigartige Charaktere, die sie zu ganz besonderen Partnern meines Lebens machen.

Ich biete Ihnen die Möglichkeit, mit meinen ausgebildeten Lehrpferden in alle Facetten meines Pferdetrainings einzusteigen. Im Einzelunterricht oder Kursen können Sie sich voll uns ganz auf meine erfahrenen Ponys verlassen, die ihnen gerne zeigen „wies geht“. Sie haben schon so manchen Teilnehmer auf den Weg gebracht, Messen gesehen und Trubel erlebt. Echte Profis also!



Jonny

Welsh Cob, Sektion D


An unserem Besichtigungstag auf dem Arvalon Gestüt im Herbst 2014 kam aus 30 jungen und sehr scheuen Jungpferden dieser Palomino zielgerichtet auf mich zu und blieb bei mir, obwohl seine Herde wieder das Weite suchte. Dieser Moment zeigte mir wieder einmal, dass sich die Pferde ihren Menschen aussuchen und nicht umgekehrt.

 

Über die Bodenarbeit, das Anreiten, sowie die weitere Ausbildung sind wir zu einer Einheit zusammen gewachsen und haben uns schon vielen Aufgaben gestellt. Mit seinem klugen Kopf wurde jeder Geschicklichkeitsparcours - erst am Boden, dann vom Sattel - zum Kinderspiel.


Auf seinem Rücken möchte ich meine Zukunft aufbauen und dieses hochintelligente Pferd nach seinen Ansprüchen auf den richtigen Weg bringen.

Wir haben uns für die Ausbildung im Bosal entschieden und damit, wie die traditionellen Vaqueros auch, einen langen Weg vor uns.

So duchschreiten wir Höhen und Tiefen, wie jedes andere Pferd-Mensch-Team, und lernen immer weiter von- und miteinander.

 

Neben unserem normalen Training begleitet er mich auf Kursen, sowohl als Lehrpferd oder Teilnehmer, auf Messen für Schaubilder und Vorträge, sowie auf Turnieren.

 

Danke Jonny, dass du dir mich ausgesucht hast!

 

Jonny ist (gebisslos) geritten, an der Longe und in der Handarbeit ausgebildet. Er ist Spazialist in Trails, der Dressur und am Rind.


Lily

Welsh Mountain Pony, Sektion A


Lily und ich, das war Zufall par exellance, denn ich hätte nie gedacht, dass ich zu Benny jemals einen Zweispänner-Passer in gleicher Größe, Rasse und Farbe finde. Eigentlich sollte es auch keine Stute sein aber das Schicksal schlug wohl den Zufall, wie so oft.

 

Eine Mischung aus Quietscheentchen, Genie und Wahnsinn beschreibt ihren temperamentvollen Charakter, der mich so manches Mal vor Herausforderungen gestellt hat. Regelmäßig standen wir uns fragend auf dem Reitplatz gegenüber, bis es irgendwann "klick" machte und wir voll durchstarten konnten.

 

Mittlerweile sind wir ein sehr eingespieltes Team und verstehen uns blind, sodass ich mich immer zu 100 Prozent auf sie verlassen kann.

Immer gut gelaunt und in jedem Stall zu Hause, ist sie mein absoluter Sympathieträger, den Jeder sofort ins Herz schließt. Sie ist vor allem vor der Kutsche und in der Handarbeit in ihrem Element und wir erarbeiten uns Stück für Stück Lektionen aus der hohen Schule.

 

Sie hat mich bereits auf große Messen, Veranstaltungen und Kurse begleitet und jeden um den Finger gewickelt. Ihrem Charme ist man schnell verfallen, denn so ein besonderes Pony findet man nicht sehr oft. Für mich ist sie einfach unersetzlich.

 

Lily ist ein- und zweispännig gefahren, an der Longe und Doppellonge, in der Handarbeit und am Langzügel ausgebildet.


Mister Riverdance & Light of Shadow

Hackney Horses


Mister Riverdance ist ein echter Holländer und zog im Oktober 2019 zu uns nach Heimsen. Der Herr entstammt einem experimentellen Spontankauf und ist als waschechtes Hackney Horse ein totaler Exot.

 

Die Traberrasse ist in den Niederlanden und England sehr beliebt und so wurde auch er zunächst für Showzwecke vor dem Wagen trainiert, was aber nicht den dort erhofften Erfolg brachte. Zu ruhig, zu langsam, keine Ausstrahlung, nicht genug Show – aussortiert.

 

Für mich hörte sich das nach dem perfekten Kutschpferd an und die Bilder seiner Verkaufsanzeige fesselten mich.

 

Seitdem hat er bei uns seine „neue“ Jungpferdeausbildung begonnen, denn wir fingen bei Null an und steigerten uns stetig. Riverdance entpuppte sich als liebes und talentiertes Pferd, dass eine Menge nachzuholen hatte. Neben der Ausbildung, war er auch körperlich in einem schlechten Zustand, den wir mit einer Menge Futter und viel Pflege wieder in eine positive Richtung brachten.

 

Nun festigen wir seine Ausbildung vor der Kutsche und unter dem Sattel, bei der er sich als verlässlichen Partner zeigt. Seine Ausbildung und die, seines jüngeren Bruders Shadow, halte ich in regelmäßigen Videoupdates auf Youtube fest.

 


Benny

Welsh Mountain Pony, Sektion A


Benny ist mein Fels in der Brandung, denn mit seinen 27 Jahren, die wir regelmäßig vergessen, schockt ihn nichts mehr.

 

Unsere Geschichte fing einst sehr holprig an, denn er war ein richtiger Angsthase, der sich nicht anfassen ließ und auch sonst keine Menschenkontakt wollte. Genau deshalb, war er für mich ein lehrreiches Pony, das mir den Umgang mit nicht ganz einfachen Pferden gelehrt hat.

 

Als ich meinem Fahrlehrer dann vorschlug, ihn einzufahren, war der nicht besonders angetan. Ich blieb allerdings standhaft und ließ mich, im Gegensatz zum Pony, durch nichts davon abbringen.

Zusammen zauberten wir aus ihm ein - zugegeben - flottes Kutschpony, dass seinen Job auswendig kennt und mit mir viele schöne Turniere bestritt.

 

Auch heute noch, lässt er anderen gerne den Vortritt, aber ist absolut verlässlich, wenn es darauf ankommt. Ich schätze, wir werden es auch nicht bemerken, wenn er irgendwann 30 Jahre alt ist, denn er ist wirklich fit und kann nicht klagen.

 

Derzeit erfreut er sich der wohl verdienten Rente und darf zwischendruch noch einmal ran, wenn Not am Pony ist.


In Erinnerung - Petjudo

Quarter Horse


Petjudo lebte bei mir seit 2002 und kam nach seiner Turnierkarriere von der Circle-L Ranch zu uns nach Heimsen. Mit ihm fing die Pferdehaltung in meinem Elternhaus an und ein besseres Lehrpferd hätte es für mich nicht geben können.

 

Für mich war der Einstieg in das Westernreiten mit ihm eine wunderbare Erfahrung und ich habe ihm viele lehrreiche Stunden und Erlebnisse zu verdanken.

In den 13 Jahren, die ich zusammen mit ihm erleben durfte, war er nie ernsthaft krank oder anfällig für Krankheiten.

Auch im hohen Alter von 29 Jahren hat er uns stets zuverlässig begleitet, ehe wir ihn in 2015 von den starken Schmerzen seiner Arthrose erlöst haben und ihm im Beisein der Familie und Pferde für immer einschlafen ließen.

 

Wir behalten ihn so in Erinnerung, wie er war: Sanft, liebevoll, großartig. Ich danke ihm für jeden einzelnen Tag der letzten 15 Jahre. Für die vielen schönen Erlebnisse, aufregende Abenteuer und Momente, in denen ich immer auf ihn zählen konnte. Wir werden dich nie vergessen Petjudo! Du bleibst für immer in unseren Erinnerungen!